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Das Bildungshaus 3-10

Das Bildungshaus 3 – 10 ist ein auf sieben Jahre angelegtes Modellprojekt des Kultusministeriums Baden-Württemberg.
Das Ziel des Bildungshauses ist es, die pädagogische Arbeit
von Grundschulen und KITAs enger zu verzahnen und besser aufeinander abzustimmen. Durch altersheterogene Lern- und Spielgruppen, in denen die Kinder beider Institutionen zusam- menkommen, soll den Kindern der Übergang von der KITA in
die Grundschule erleichtert werden. Ein weiteres Ziel dieses Modellprojektes ist eine ineinander übergreifende Zusammen-
arbeit zwischen den pädagogischen Fachkräften beider Institutionen.

Dadurch können beide Partner, aufgrund der gemeinsamen Vorbereitung und Durchführung, voneinander lernen und eventuelle Vorurteile abbauen. Konkret wird das Modellprojekt Bildungshaus 3 – 10 dahingehend umgesetzt, dass je eine KITA mit einer Lehrperson der Grund- und Werkrealschule kooperiert. Das somit entstandene Tandem entscheidet selbständig, welches ihr „Bildungshaus-Thema“ sein wird und mit wie vielen Kindern sie das Projekt umsetzen. Die jeweiligen Bildungshausstunden werden schon bei der Erstellung des Stundenplanes für das neue Schuljahr berücksichtigt.

St. Josef arbeitet mit der Grund- und Werkrealschule Ostheim zusammen und ist einer von 33 Modellstandorten, der ersten Generation, in Baden-Württemberg. Zwischenzeitlich wurde das Bildungshaus 3-10 um 156 Standorte erweitert. Unsere derzeitigen „Bildungshaus - Themen“ sind: Psychomotorik nach Bernard Aucouturier, Märchen, Lebensmittel, Wald, Sinne, Respekttraining und Lesepatenschaft. Momentan arbeiten vier Bildungshausgruppen an drei Vormittagen pro Woche bis zu zwei Schulstunden zusammen, drei weitere Gruppen an zwei Nachmittagen.

Wie alle Standorte des Bildungshauses 3 – 10, der ersten Charge, werden auch St. Josef und die Grund- und Werkrealschule Ostheim durch eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) in Ulm wissenschaftlich begleitet und beraten.