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Stationär

Wohnen in St. Josef

Leitbild

Unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen leisten ihre pädagogische Arbeit auf der Grundlage eines positiven, von christlichen Werten geprägten Leitbildes. Zentral ist die Annahme und Wertschätzung jeder Person, das Erkennen der individuellen Stärken der Einzelnen und die Hilfestellung für Kinder, Jugendliche und ihre Familien auf der Basis der Systemischen Sichtweise.

Wir sind offen für alle Konfessionen und Religionen.

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Wohngruppen-Angebote

Im Stationären Bereich von St. Josef werden Kinder und Jugendliche nach §§ 34, 35a, 41 und, in begründeten Einzelfällen, auch nach §§ 19 und 42 SGB VIII betreut. Es gibt folgende Wohnformen im Sozialraum :

  • Innenwohngruppe mit familienaktivierendem Konzept
  • Wohngruppe für männliche Jugendliche
  • Wohngruppe für jugendliche Mädchen
  • Wohngruppe mit innewohnender Pädagogenfamilie für Kinder mit langer Perspektive im Heim
  • Alters- und geschlechtsgemischte Wohngruppen
  • Wohngruppen für unbegleitete minderjähringe Flüchtlinge
  • Verselbständigungsgruppen für junge Erwachsene mit angegliedertem betreutem Jugendwohnen
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Kinder/ Jugendliche

Die Kinder und Jugendlichen, die im Bereich Hilfen zur Erziehung von St. Josef betreut werden, haben mit vielen Problemen zu kämpfen. Leistungsschwierigkeiten, traumatische Erfahrungen, Probleme im emotionalen Bereich, im Sozialverhalten, im Umgang mit Suchtmitteln, mit Beziehungsgestaltung und Sexualität belasten die Kinder und Jugendlichen. Die Wohngruppe in St. Josef ist ein Ort, an dem sie zur Ruhe kommen können und einen Schutzraum finden. Neue und vor allem korrigierende Erfahrungen mit sich, den Eltern und anderen Bezugspersonen werden ermöglicht. Weitere Aufgaben der Wohngruppe sind schulische und berufliche Förderung.

Die jeweiligen Betreuungsziele werden eng mit dem Jugendamt und der Herkunftsfamilie abgestimmt. Es ist uns wichtig, die Kinder und Jugendlichen ernst zu nehmen, sie mit einzubeziehen und sie möglichst viel mitbestimmen zu lassen. Eine klare Struktur für das Zusammenleben ist wichtig. Genauso wichtig ist jedoch, dass man, als Einzelperson innerhalb oder außerhalb einer Gruppe, genügend Raum für sich selbst bekommt. Deshalb erhalten viele Kinder und Jugendliche Einzelstunden durch den Pädagogisch-Therapeutischen Fachdienst . Erlebnispädagogische Angebote, interessante Ferienfreizeiten und die Förderung von Hobbys runden das Angebot ab und sorgen für den „Spaß-Faktor“.

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Familienorientierung

Die pädagogische Arbeit in den Wohngruppen ist im Regelfall auf Rückführung ausgerichtet. Die Kontaktpflege und Zusammenarbeit mit den Eltern, als wichtigste Bezugspersonen eines Kindes, ist daher unabdingbar. In regelmäßig stattfindenden Gesprächen oder Elterntrainings geht es um die Aufarbeitung schwieriger Erfahrungen, das Weiterentwickeln der Erziehungsfähigkeit und neue Formen des Zusammenlebens. Darüber hinaus werden auch gemeinsame Feste und Freizeiten organisiert.

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Teams

In den pädagogischen Teams arbeiten:

  • Erzieherinnen und Erzieher
  • Jugend- und Heim-Erzieherinnen und -Erzieher
  • Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen
  • Heilpädagogen und Heilpädagoginnen
  • Praktikanten und Praktikantinnen unterschiedlicher Ausbildungsinstitutionen

Neben wöchentlichen Teambesprechungen, Supervisionen und Erzieherkonferenzen sorgen in- und externe Fortbildungsangebote für die Qualitätssicherung in der pädagogischen Arbeit.

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Ehrenamtlich

In Ergänzung zu den Pädagogen kümmern sich auch ehrenamtliche Helferinnen und Helfer um die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen. Die Leistungen der ehrenamtlichen Arbeiten sind unter anderem:

  • Patenschaften
  • Nachhilfe
  • Zusätzliche Bastel- und Werkangebote
  • Musikunterricht
  • Bewerbungstraining
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